Das Hauptgestüt Altefeld und seine Geschichte |
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Das 1913 von Oberlandstallmeister Burchard v. Oettingen gegründete preußische Hauptgestüt Altefeld befindet sich in Hessen, auf einem Hochplateau am Rande des Werratales. Es liegt in prachtvoller Landschaft auf rund 400 Meter über dem Meeresspiegel, zwischen Eschwege und Eisenach. Schon Kaiser Friedrich Barbarossa soll seine Pferde auf dem Altefeld geweidet und gezüchtet haben und der Ortsname „Pferdsdorf“ lässt vermuten, dass hier schon sehr früh Pferdezucht betrieben wurde. |
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Nachdem im Ministerium in Berlin die Planung für das neue Großgestüt genehmigt wurde, begann man 1913 mit dem Ankauf der für das Gestüt vorgesehenen Flächen auf dem Ringgau, die bis dahin alle im Besitz von Landgraf Chlodwig v. Hessen waren. Während des 1. Weltkrieges entstanden die wichtigsten Bauten unter der Oberaufsicht des Schöpfers von Altefeld, Oberlandstallmeister B.v. Oettingen. Altefeld war die erste umfassende Gestütsplanung, die eine komplette Anlage, mit allem was zu einem fortschrittlichen Gestüt gehört, vorsah. Hengststall, Deckhallen, Mutterstutenställe, Laufställe für Jungstuten und Junghengste, Hotel, Gestütsschule, Jugendherberge, Gärtnerei, Försterei, Schmiede, Schäferei und Gutshof wurden auf einer ca. 800 ha großen Fläche zwischen 1913 und 1919 gebaut. |
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Schon im Februar 1919 kamen die Vollblutstuten aus Graditz und vom Hauptgestüt Beberbeck nach Altefeld. Darunter so klangvolle Namen wie Antwort und Aversion. Danach folgten die Hauptbeschäler DARK-RONALD, HEROLD, ARD PATRICK, und NUAGE. Mit dem Pferdebestand ging auch der staatliche Rennbetrieb, sowie der Rennstall in Berlin-Hoppegarten auf das Altefelder Gestüt über. |
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Der erste Altefelder Jahrgang stellte das überragende Dreigestirn Aditi, Marduck und Grossinquisator, dem viele weitere gute Pferde folgten, darunter die überragende Aditja, Antonia, Valladolid, Sichel, Laotse, der Derbysieger Dionys, Viaduct und Lord Nelson. Unter dem letzten in Altefeld gezogene Jahrgang, der in den staatlichen Rennstall kam war kein geringerer als der Derbysieger Alchimist und Arjaman. In der Zeit als preuß. Hauptgestüt wirkten in Altefeld von 1919 bis 1930 die Landstallmeister Graf Kalnein, Graf Sponeck, Hans Althaus und Hermann Großcurth. |
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Nach der Aufgabe von Altefeld 1930, verursacht durch wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Weimarer Regierung, ruhte der Zuchtbetrieb bis es 1935 Heeresgestüt wurde und Hauptmann Leberecht Opitz mit den Geschicken der Remontehaltung beauftragt wurde . |
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Natürlich war mit dem Ende des zweiten Weltkrieges und der Auflösung des Heeres auch das Schicksal des Heeresgestüts Altefeld besiegelt. |
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Birkhahn |
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Während der Zeit als Pensionsgestüt standen in Altefeld die Hengste: Wirbelwind, Monitor und Fol Ami. |
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